MALEN TRIFFT AMBITION.

Als ich 1999 ernsthaft mit der Malerei begann, konnte ich nicht ahnen, welchen Stellenwert diese künstlerische Ausdrucksform für mich bekommen könnte. Obwohl ich als kleines Mädchen eigentlich mit dem Tanzen begonnen habe und bis heute eine leidenschaftliche Tänzerin bin sowie auch Unterricht gebe, ist die Malerei für mich ein bedeutender Teil meines Lebens geworden, auf den ich auf keinen Fall mehr verzichten möchte. Ich würde mich freuen, wenn diese Leidenschaft in meinen Bildern zu spüren ist.

Denn Kunst liegt immer im Auge des Betrachters, und meiner Meinung nach kann man über Kunst kein Urteil fällen. Jedes künstlerische Werk – sei es nun ein Bild, eine Skulptur, eine Inszenierung, eine Installation oder Ähnliches – verkörpert immer einen innersten, sehr intimen Teil der KünstlerInnen. Es bedarf persönlichen Mutes, diese persönlichen Werke der Öffentlichkeit preiszugeben. Deshalb begegne ich jedem Kunstwerk immer mit Respekt. 

Wenn der Funke eines Kunstwerks nicht auf mich überspringt, so ist das eben mein persönliches Empfinden, sagt aber genau nichts über das Kunstwerk aus. Denn für den nächsten Betrachter ist vielleicht gerade dieses Werk ein Blick in sein persönliches Universum und seine Welt von Form, Farbe, Raum und Interpretation.